Straßburg – Demokratie und Menschenrechte 

Im September 2023 besuchte eine Delegation der Europäischen Akademie Wien gemeinsam mit Christgewerkschafter:innen das Europaparlament und den Europarat in Straßburg.

 

Der Wirkungsbereich des Europarates als Hüter der Demokratie und der Menschenrechte erstreckt sich räumlich deutlich über die Grenzen der EU hinaus. Auch der bekannte Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bildet einen Teil des Europarates. Besonders inhaltlich intensiv widmete sich die Gruppe der Auseinandersetzung mit der Europäischen Sozialcharta. Hier sind unter anderem Grundrechte für Arbeitnehmer:innen verankert (Das Recht auf Arbeit, das Recht auf Kollektivvertragsverhandlungen, usw.).

 

Lukas Mandl begrüßte als Mitglied des Europäischen Parlaments die Gäste aus Wien und erläuterte zu Beginn einer Diskussionsrunde die Aufgaben und die gelebte Praxis des EU-Parlaments. Nach dem Besuch einer Plenarsitzung wurde bei einem abschließenden Abendessen ausführlich über die Europäische Union und allgemeine politische Fragen, wie z.B. den Russland Krieg, mit Abgeordneten Mandl debattiert.

 

„Europa ist auch für die Wahrung der Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von immenser Bedeutung. Der Arbeitsmarkt ist internationaler und mobiler geworden. Umso wichtiger ist eine funktionierende, europäische Zusammenarbeit“, so der Vizepräsident der Europäischen Akademie Wien und Kammerrat der AK Wien Friedrich Pöltl abschließend. 

 

Bildtext:

v.l.n.r.: Präsident Wiesinger, Abgeordneter Mandl, Vizepräsident Pöltl



Konzert des Musikkonservatoriums Blagoja Berse aus Zagreb in Wien

 

 

Auf Einladung der Europäischen Akademie Wien gastierte das Musikkonservatorium Blagoja Berse aus Zagreb im Stephanisaal des Curhauses am Stephansplatz in der Wiener Innenstadt.

 

Junge Künstlerinnen und Künstler zeigten unter der Gesamtleitung von Professorin Alida Poljak ihr exzellentes Können. 

Bei vollem Haus wurden Werke von internationalen aber auch kroatischen Komponisten zum Besten gegeben. Der Bogen reichte über viele Epochen. 

Musik verbindet. Musik kennt keine Ländergrenzen oder Sprachbarrieren. Musik ist ein Teil der europäischen Identität. 

 

Der Präsident der Europäischen Akademie Wien, Michael Wiesinger, durfte bei diesem Konzert auch die Gesandte der kroatischen Botschaft in Wien, Andrea Selendic, herzlich begrüßen. 

Österreich und Kroatien verbindet die gemeinsame Geschichte und natürlich auch das Sonnenbaden und Urlauben. Seit Kroatien der EU, dem Euroraum und dem Schengenabkommen beigetreten ist, sind Wien und Zagreb grenzenlos nahe miteinander verbunden.

Das hautnahe Erleben einer bunten Vielfalt von Instrumenten im Solospiel oder mit Klavierbegleitung öffnete den Zugang zum inneren Musikerlebnis auf eine ganz besondere Art und Weise. 

Den zweiten Teiles des Konzertes eröffnete die junge, großartige Pianistin Helena Poljak. Ihr und Ihren Eltern ist der länderübergreifende Kontakt zwischen dem Konservatorium in Zagreb und der Europäischen Akademie Wien zu verdanken. 

 

Die Europäische Akademie Wien bedankt sich bei der Bezirksvertretung der Inneren Stadt mit Bezirksvorsteher MMag. Markus Figl und bei der Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der Arbeiterkammer Wien unter Fraktionsobmann und Vizepräsident Friedrich Pöltl für die Unterstützung dieser Veranstaltung. 

Unserer besonderer Dank gilt weiters Elisabeth Mangold und Peter Hauer-Pawlik, sowie unseren Partnern von Prima Reisen in Wien. 

"Wir wünschen auf diesem Wege den jungen Talenten aus Zagreb das Allerbeste für ihre weiteren Karrieren", so Präsident Wiesinger abschließend. 



EU-Projekttage:

-Oberstufenschüler:innen reisen nach Budapest-

Im Rahmen des Unterrichtsgegenstandes Projektmanagement planten Schülerinnen und Schüler der 7a des Bundesgymnasiums "Schulschiff - Bertha von Suttner" (Wien 21) eine europäische Studienreise nach Budapest. 
Nach einem Vortrag des österreichischen Botschafters in Budapest, Alexander Grubmayr, brachten sich die exzellent vorbereiteten Jugendlichen aktiv in die Diskussion ein.

Es ist zu wenig, über Europa und die EU aus dem Schulbuch lediglich Theoretisches zu erfahren, um den europäischen Geist in sich aufzunehmen. Europa zu begreifen bedeutet auch, Europa mit inhaltlicher Tiefe zu bereisen und praktisch zu erleben. 

-Projektteam

Zusammen mit dem Präsidenten der Europäischen Akademie Wien, Michael Wiesinger, MBA, startete daher eine fünfköpfige Projektgruppe der 7a unter der Leitung von Klassensprecherin Victoria-Laura Roman mit den konkreten Vorbereitungen zur Schaffung eines "Prototyps EU Projekttage" für Schülerinnen und Schüler.

-Europäisches Jahr der Jugend. Botschafter trifft Schulklasse
Der österreichische Botschafter in Budapest, Dr. Alexander Grubmayr, empfing am Beginn der dreitägigen Reise die Gruppe mit einem umfassenden Vortrag über das bilaterale Verhältnis Österreichs zu Ungarn sowie über die derzeitigen Spannungsverhältnisse unseres Nachbarlandes mit der Europäischen Union in seiner Budapester Residenz.
Dabei spannte sich der thematische Bogen von der Nachbarschaftspolitik der beiden Staaten, dem Pendlerverkehr über die Staatsgrenzen während der Pandemie bis hin zu den großen Problemfeldern Ungarns mit der Europäischen Union, wo derzeit mehrere Vertragsverletzungsverfahren anstehen und seitens der Union die Option im Raum steht, EU Gelder der laufenden Förderperiode, sowie jene der EU COVID Hilfe, einzufrieren.

-Budapest begreifen
Es braucht ein hohes Maß an Dreidimensionalität, um eine Stadt oder ein Land der EU intensiv erfassen zu können. Das touristisch-historische Erleben und ein  Eintauchen in die Gesellschaft im Freizeitmodus gehören ebenso zum "Begreifen" wie politische Diskussionen und Informationen aus erster Hand. Die 7a fand diesbezüglich ein gutes Gleichgewicht und ergänzte die Reise mit einer ausführlichen und altersadäquaten Stadtführung sowie mit einer abendlichen Schifffahrt auf der Donau. Fotomotive der besonderen Art, am Smartphone fixiert, gehören genauso zur jungen Lebensart wie Fastfood, WLan und Vintage Look.

-Der Besuch einer aktiven Synagoge mit einer bestehenden jüdischen Gemeinde rundete die Tage ab.
"Wenn eine muslimische Mitschülerin mit traditionellem Kopftuch und ein Schüler, der sich ebenfalls zum Islam bekennt, mit jüdischer Kippa am Kopf gemeinsam mit den anderen katholischen, evangelischen und  religionsfernen Mitschülerinnen in  einer  Synagoge stehen, um sich im besten Sinne mit dem Judentum zu befassen, dann bin ich innerlich tief bewegt. Der Gedanke eines gemeinsamen Europas überwindet viele Grenzen. Da können so manche engstirnigen "Erwachsenen" von den jungen Menschen noch etwas lernen", so Michael Wiesinger abschließend.

Der besondere Dank der Europäischen Akademie Wien für diese Projekttage ergeht an:
Victoria-Laura Roman (Leiterin)
Alina Wimmer
Victoria Löffelmann
Elias Toldrian
Florian Ezeabasiri
(Projektteam der 7a)


Dir. Mag. Harald Schwarz, MPOS
Prof. Mag. Vera Wiesinger
Prof. Mag. Michael Ploderer
Prof. Mag. Christopher Pumberger
(Direktor und Professor:innen des GRG21 Schulschiff "Bertha von Suttner")

S.E. Dr. Alexander Grubmayr
(Botschafter der Republik Österreich in Ungarn) 
Dorrothya Becsi
(Österreichische Botschaft Budapest)
Bundesministerium für Bildung Wissenschaft und Forschung

Gruppenfoto der Exkursion mit dem Botschafter

Die Schüler:innen in Interaktion mit dem Botschafter

Parlament Budapest

Besuch einer Synagoge

Stadtführung Budapest



"Europetrain" am Europatag 9. Mai 2022

- Die Europäische Akademie Wien am Weg durch Europa -

 

Am 9. Mai 1950 verkündete der seinerzeitige französische Außenminister Robert Schuman in seiner Europa Deklaration erste Ideen für ein gemeinsames und vor allem friedliches Europa. Daher wird der 9. Mai als Europatag gefeiert. Die Europäische Akademie Wien beging diesen Festtag mit besonderen Oldtimer-Straßenbahnfahrten durch Wien. Präsident Michael Wiesinger moderierte mit europabezogenen Stadtführungen die Routen durch "Europa in Wien".

 

"Die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt in der Geschichte des Kontinents. Gerade in Zeiten dieses unerträglichen Krieges in der Ukraine ist der Gründungsgedanke aktueller denn je", erklärt Michael Wiesinger, Präsident der Europäischen Akademie Wien, die diese Tramway Erlebnisse organisierte.

Umso wichtiger ist es, die Leistungen der Europäischen Union für die Wienerinnen und Wiener immer wieder deutlich sichtbar zu machen. 

In den Oldtimer-Straßenbahnen erlebten Schülerinnen und Schüler, Seniorinnen und Senioren sowie Meinungsbildnerinnen und Meinungsbildner eine Europa-Führung durch Wien, darf sich doch Wien glücklich schätzen, unzählige EU-Projekte durchführen zu können.

"Europa liegt vor der Haustüre. Dies gilt auch für jeden Stadtteil. Beispielsweise ist die gesamte Revitalisierung des Naherholungsgebietes Alte Donau oder auch der neu gestaltete Park auf der Fläche des ehemaligen Aspang Bahnhofes mit EU-Mittel kofinanziert", so die ebenfalls mitfahrende Bezirksvorsteher-Stellvertreterin der Donaustadt, Gerda Müller, in einem Statement.

Große Unterstützung erfuhr das gesamte Projekt von der Bezirksvertretung des 3. Wiener Gemeindebezirks, wo der Start- und Endpunkt der fünf Fahrten durch Wien war. Bezirksrat a.D. Bruno Ludl stand dem Team der Europäischen Akademie Wien mit Rat und Tat zur Seite.
 

Die Donaustädter Künstlerin Elisabeth Gaviria gestaltete das äußere Erscheinungsbild der Oldtimerbim mit "aktueller europäischer Plakatmalerei". Sie spiegelte somit die alten Werbeplakate im Inneren der 1927 erbauten Bahn nach außen und wies auf das große gemeinsame Europa hin. Die Kunst diente als Blickfang für Passantinnen und Passanten und transportierte somit den Europa-Gedanken an unzählige Schaulustige während des Europatages weiter. 
 

"Wir sind alle Mitglieder in der Europäischen Union. Laden wir uns gegenseitig ein, Europa auch im Herzen zu tragen ", so der ehemalige Bezirksvorsteher-Stellvertreter der Landstraße Georg Schüller abschließend. 

(Schülerinnen und Schüler als Fahrgäste am Vormittag)

(v.l.n.r.: Robert Boden, Michael Wiesinger, Georg Schüller, Bruno Ludl)

(oberhalb: Laura und Hanna, unser Zugteam)

(Malerin Elisabeth Gaviria schuf die Außenplakate)

3x kurz notiert:

Studienreise nach Südmähren

 

Im April 2022 veranstaltete die Europäische Akademie Wien erneut eine dreitägige Studienreise. Auf den Lebenspfaden großer Europäer, wie dem Heiligen Klemens Maria Hofbauer oder dem Komponisten Gustav Mahler, wurde in Südmähren nicht nur europäische und grenzüberschreitende Geschichte lebendig, sondern auch aktuelle EU-Projekte rückten in den Focus des Interesses. Neben Teltsch, Kloster Zelim, usw., war Dreh- und Angelpunkt der Reise die Stadt Iglau, in der Gustav Mahler seinerzeit als Kind jüdischer Eltern aufwuchs. Der dort beheimatete Vizepräsident der Europäischen Akademie Wien, Tomas Sedlak, ergänzte die Eindrücke mit seiner hochinteressante politische Fachexpertise.

Auch für die Jüngsten kann Europa spannend sein!

 Der Präsident der Europäischen Akademie Wien, Michael Wiesinger, führte rund um den Europatag 2022 eine 2. Klasse Volksschule durch die Wiener Innenstadt, um auch schon die ganz jungen Schülerinnen und Schüler von der Europaidee zu begeistern. Mit von der Partei war auch eine Handpuppe, „der liebe Augustin“, der von jeder und jedem getragen werden durfte und als Ko-Moderator seinen heiteren Dienst versah.

Altpräsident Prochaska: „Mein Brünn“

 Die Vorfahren des ehemaligen Präsidenten der Europäischen Akademie Wien, Johannes Prochaska, kamen aus der Gegend um Brünn. Darüber hinaus engagierte sich Prochaska als Mandatar im Wiener Landtag und Gemeinderat ganz massiv für den Aufbau der jungen Demokratie in Tschechien nach der Zeit des Kommunismus. In den frühen 1990er begann sich eine tiefe Freundschaft zum seinerzeitigen Vizepräsidenten des tschechischen Parlaments, Pawel Tollner, zu entwickeln.

Auf Initiative von Michael Wiesinger kam es im Mai 2022 nach langer Zeit zu einem Wiedersehen der beiden Herrn in Brünn. Der ebenfalls mitgereiste Vizepräsident der Akademie, Wolfgang Vosko, unterstütze mit seinen Kenntnissen der slawischen Sprachen die Kommunikation der beiden. Alte Geschichten überschlugen sich förmlich. „Für mich wurde beim Zuhören ein Stück Zeitgeschichte lebendig“, kommentierte Michael Wiesinger die Eindrücke bei der Rückkehr nach Wien.

 

Europetrain - Europatag 2022

9. Mai 2022

Text von Anika Valeskini, 4. Klasse BG 21 Schullschiff „Bertha von Suttner“

Sie absolvierte die beruftspraktischen Tage im Februar 2022 in der Europäischen Akademie Wien und arbeitete am Projekt „Europetrain“ aktiv und maßgeblich mit.

 

Am 9. Mai ist Europatag. Diesen wollen wir groß feiern. Um auf ihn aufmerksam zu machen, hat die Europäische Akademie eine fast 100 Jahre alte Straßenbahn von einer Malerin gestalten lassen. Mit ihr wird es eine Spurensuche durch Wien geben, die zeigt, wie hautnah Europa in unserem Alltag ist. 

 

In dieser Straßenbahn wird es für die Fahrgäste „Europaführungen durch Wien geben. Schon von außen soll die Bemalung von ihr auf den Europatag hinweisen. 

Insgesamt wird es 5 Fahrten geben, welche je eine ganze Runde um den Wiener Ring und in den 3. Bezirk führt. 

Jede Fahrt dauert 75 Minuten. 

Die ersten drei Fahrten sind für Schüler*innen vorgesehen, die Einstiegstelle ist im 3. Bezirk, Schlachthausgasse ONr. 14.

Die Abfahrtszeiten sind 09:00 Uhr, 10:15 Uhr und 11:30 Uhr.

Die vierte Fahrt ist speziell für unsere Senior*innen und beginnt um 18:00 Uhr.

Die letzte Fahrt beginnt um 19:15 Uhr und ist für die mitwirkenden Meinungsbildner reserviert.

 

Zusätzlich haben wir für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Giveaways vorbereitet, passend zum Thema EU und Europa.

 

Unterstützt wir dieses Projekt unter anderem von:

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Stadt Wien, MA7, Kultur – Bezirksvorstehung Landstrasse

Vertretung der EU-Kommission in Wien

Berufspraktische Tage 

Das europäische Jahr der Jugend startete in der Europäischen Akademie Wien mit den berufspraktischen Tagen, die in Wiener Schulen für die 8. Schulstufe durchgeführt werden. Die 13-jahrige Anika Valeskini, Schülerin einer 4. Klasse am Gymnasium GRG21 Bertha von Suttner (Schulschiff), absolvierte diese drei Tage in der Akademie im Bereich Projektmanagement.
 Anika blickte nicht nur dem Präsidenten der Europäischen Akademie Wien, Michael Wiesinger, über die Schulter, sondern engagierte sich tatkräftig auch mit der Erstellung von Homepagetexten oder der kreativen Gestaltung von Fotos. Budgetkalkulation, Terminvorbereitungen, Fragenausarbeitung, praktische Abläufe und Gespräche mit Projektpartnern standen ebenso am Programm. Anika lernte die Malerin Elisabeth Gaviria kennen, diskutierte mit Vizepräsident Georg Schüller und traf schlussendlich Otto Benischek. Letzterer hat eine besondere Leidenschaft. Doch, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, um welches Projekt es handelt, welche Fotos und Texte Anika kreierte, das erfahren sie an dieser Stelle zeitgerecht vor dem Europatag am 9. Mai 2022. 

Unser größter Dank gilt Anika Valeskini für die beste Zusammenarbeit und Mithilfe! 

So nahe ist Europa

-eine Wiener Spurensuche-

Wir empfinden die Europäische Union oftmals als sehr weit weg. Irgendwo im fernen Brüssel wird die Staatengemeinschaft verortet. Bürokratismus und Überreglementierungen prägen das Image der Union. 

Ist diese distanzierte Emotion sogar gewollt? 

Schieben Nationalstaaten der EU den Schwarzen Peter zu, um selbst mit reiner Weste scheinbar zu glänzen? 

 

Das vorliegende Buch geht auf eine außergewöhnliche Spurensuche, um in Wien und im Umland die Wirkungsweise der europäischen Politik direkt ums Eck aufzuspüren. Dabei geht es nicht darum, überregionale Großprojekte betreffend Infrastruktur, Landwirtschaft, Klimaschutz, Soziales, Bildung oder Wissenschaft zu beschreiben, sondern die kleinen, oft unscheinbaren Fußabdrücke Europas in der unmittelbaren Lebensumgebung exemplarisch aufzuzeigen. 

Wenn wir Europa als selbstverständlich, unmittelbar und nahe empfinden, öffnet sich auch der Blick auf den Gründungsgedanken der Union. 

 

Die EU ist und bleibt das größte Friedensprojekt in der Geschichte des Kontinents.

 

Prolog

So nahe ist Europa

-eine Wiener Spurensuche-

 

Geschätzte Leserinnen, geschätzte Leser! 

Das vorliegende Buch „So nahe ist Europa – eine Wiener Spurensuche“ war der Abschluss eines dreiteiligen Projektes mit dem Titel „Europa hautnah“, das die Europäische Akademie Wien im Jahr 2020 durchführte und dessen Ziel es war und ist, Europa im Allgemeinen und die Europäische Union im Speziellen den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen, erlebbarer zu machen und zu zeigen, wie unmittelbar Europa ist, wie hautnah und direkt wir davon betroffen sind. Dabei ging es nicht um überregionale und weithin bekannte europäische Großprojekte, sondern um das Entdecken des europäischen Gedankens direkt vor der eigenen Haustüre. Jeder und jede ist von Europa unmittelbar betroffen. Jeder und jede ist Europa. 

In diesem Sinne war es auch wesentlich, dass das Projekt „Europa hautnah“ einen Beitrag im ersten Europäischen Bürgerbeteiligungsverfahren, der „Konferenz über die Zukunft Europas 2021“ leistete. Die Europäische Union ist keine autokratische, bürokratische Herrschaftsform weniger, sondern ein interaktiver Dialog aller. Im Rahmen der österreichischen „Visionen zur Zukunft Europas“ regte die Europäische Akademie Wien unter anderem die Implementierung von gesamteuropäischen Medien an, um unabhängig von nationalstaatlichen Interessen eine freie Meinungsbildung zu ermöglichen. 

Der zweite Teil des Projektes „Europa hautnah“ bezog sich auf den Heimatbezirk der Akademie. Pandemie bedingt war es nicht möglich, die Nähe Europas den Menschen durch die Abhaltung von Veranstaltungen zu vermitteln und die neuen Medien im Internet überfüllten sich mit Online-Aktivitäten. Aus diesem Grund wurden von Volksschüler:innen und einer Künstlerin vier verschiedenen Wandzeitungen kreiert, die die Unmittelbarkeit Europas niederschwellig darstellten. Monatelang waren diese Wandzeitungen in einem großen Wiener Einkaufszentrum publikumswirksam affichiert. 
Details über den Beitrag zum ersten Europäischen Bürgerbeteiligungsverfahren und über die Wandzeitungen können im Anhang und jene über die Europäische Akademie Wien und den Autor am Ende dieses Druckwerkes nachgelesen werden. Den letzten Teil des Gesamtprojektes „Europa hautnah“ stellte dieses Buch dar, das sie, geschätzte Leserinnen, geschätzte Leser, mit auf eine außergewöhnliche Spurensuche durch die Bundeshauptstadt und ihre Umgebung mitnimmt, um exemplarisch und gemeinsam zu entdecken, wie nahe Europa de facto wirklich ist. Es war nicht das Ziel, mit dem Anspruch auf Vollständigkeit regionale EU-Projekte aufzuzählen, sondern beispielhaft zu zeigen, wie sehr sich Europa in unseren Alltag integriert. Kann da unsere eigene gedankliche Europäische Integration damit Schritt halten oder verharren wir all zu oft in der „Wir da – Die dort“ – Mentalität und verorten Europa und die EU ins ferne Brüssel? 

Herzlichst Ihr 

Michael Wiesinger 

EU in der Tasche

Kleine Gedächtnisstütze für interessierte Köpfe

 Die Broschüre „EU in der Tasche“ wird von der Europäischen Akademie Wien in der vorliegenden Version für die Bundeshauptstadt zur Verfügung gestellt. Redaktionelle Erarbeitung und Aktualisierung erfolgt durch das Europahaus Graz.
 
Durch das praktische kleine Taschenformat stehen die wichtigsten Fakten über die EU auf 36 Seiten immer griffbereit zum Nachlesen zur Verfügung.
EU in der Tasche Download

Europa geht uns alle an!

Die farbige Broschüre kann unter [email protected] bei Interesse bestellt werden (solange der Vorrat reicht). Ganz besonders geeignet ist das Heftchen auch für Schülerinnen und Schüler.


Die farbige Broschüre kann unter [email protected] bei Interesse bestellt werden (solange der Vorrat reicht). Ganz besonders geeignet ist das Heftchen auch für Schülerinnen und Schüler.


Die farbige Broschüre kann unter [email protected] bei Interesse bestellt werden (solange der Vorrat reicht). Ganz besonders geeignet ist das Heftchen auch für Schülerinnen und Schüler.

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